 |
DER 6TE SINN
---------------------
---------------------
---------------------
---------------------
---------------------
---------------------
---------------------
---------------------
---------------------
---------------------
---------------------
|
 |

DER 6TE SINN 06
Kultur, Projekte und Aktionen zum Mitmachen
im 6ten Bezirk Wiens.
Pressekonferenz 14. September 2006 | 11.30 Uhr |Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste Wien
Eröffnung 14. September 2006 | 17 Uhr | Esterházypark
Dauer 14. – 17. September 2006
Kultur für Alle wird in Mariahilf zur Kultur mit Allen.
DER 6TE SINN versteht sich als disziplinenübergreifendes Projekt von Kulturschaffenden, Künstlerinnen und Künstlern, Sozialeinrichtungen, Kultur- und KunstvermittlerInnen, Gewerbetreibenden, AnrainerInnen und allgemein allen kulturell und sozialpolitisch interessierten und aktiv Kreativen aus und in Mariahilf. DER 6TE SINN verbindet die Präsentation gemeinschaftlich konzipierter Einzelprojekte zu soziokulturellen Aktivitäten und Möglichkeiten zur Partizipation, sowie zur diskursiven Auseinandersetzung. Differenzen und Gemeinsamkeiten, Facetten soziokultureller Zwischenräume innerhalb eines Bezirks werden aufgespürt und sichtbar gemacht. Begegnung und Austausch zur Offenlegung unterschiedlicher Lebensformen findet statt.
Umgesetzt werden Projekte von Einzelpersonen, Vereinen und Initiativen. Die Projekte basieren auf Partnerschaften, die im Vorjahr per Zufallsprinzip zugelost wurden. Dieses Jahr werden besonders die Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit und die Möglichkeit direkter Mitwirkung an den verschiedenen Projekten und Programmpunkten gefördert.
Wir haben es uns zum Ziel gemacht, DEN 6TEN SINN als ein langfristiges, nachhaltiges Projekt zu präsentieren, das partizipative Vernetzungsprozesse im 6. Wiener Gemeindebezirk forciert und deren Ergebnisse jährlich im Rahmen eines Bezirksfestes präsentiert.
Der diesjährige festliche Auftakt steht unter dem Motto Transkulturalität und Vielfalt. StraßenmusikerInnen präsentieren ihr künstlerisches Schaffen im Rahmen eines bunten Programms on stage im Esterházypark und laden alle Interessierten zum mit(einander)feiern ein. Im Anschluss daran spielt Tini Trampler und die dreckige Combo mexikanische Lieder neu arrangiert und mit deutschen Texten versehen
|
Projekte 2006 |
Eröffnung DER 6TE SINN 06 mit Tini Trampler und der dreckigen Combo
Zur Eröffnung des 6TEn SINNs findet ein musikalisches und gastronomisches Fest im Esterházypark statt. Der Abend steht unter dem Motto der transkulturellen Verständigung. StraßenkünstlerInnen, welche im 6ten Bezirk performen, präsentieren ihr künstlerisches Schaffen im Rahmen eines bunten Programms und laden zum Fest ein. Im Anschluss daran versetzt uns Tini Tampler und die dreckige Combo mit ihrem gemeinsamen Programm „Declaración de Amor a México“ in eine besondere Form der Übersetzung von Musik durch Sprache und Klang. Zu hören sind mexikanische Lieder neu arrangiert und mit deutschen Texten versehen. Ein Fest der kulturellen Begegnung.
Projektleitung: Tini Trampler & StraßenmusikerInnen
www.dreckigecombo.at
zur Programmübersicht |
Eine Bühne für Fritz Grünbaum
Eine temporäre Bühne steht auf dem Fritz-Grünbaum-Platz. Sie macht auf den gleichnamigen Kabarettisten, Regisseur und Schauspieler aufmerksam, der während des Naziregimes nach Dachau deportiert und dort ermordet wurde. Die Idee ist, die Belebung des sozial kaum genutzten Platzes durch kulturelle Bespielung zu erreichen, um ihn als eine Achse des öffentlichen Lebens in Mariahilf zu positionieren. Das Bühnenprogramm bietet Lesungen und Kabarett aus Werken von Fritz Grünbaum sowie Theateraufführungen.
Projektleitung: Monika Draskovits & Hannah Feigl
zur Programmübersicht |
Eröffnung DER 6TE SINN 06 mit Tini Trampler und der dreckigen Combo
Zur Eröffnung des 6TEn SINNs findet ein musikalisches und gastronomisches Fest im Esterhazypark statt. Der Abend steht unter dem Motto der transkulturellen Verständigung. StraßenkünstlerInnen aus dem 6ten Bezirk laden zum Fest ein. Es gibt Musik, die zwar irgendwo entstanden ist, im Grunde aber überall gehört werden kann. Dies schafft Tini Tampler und die dreckige Combo durch eine Übersetzung, die nicht nur die eine Sprache in die andere überträgt, sondern die den Klang der Musik und ihre Emotionen so interpretiert, als wären die Herkunft und der Ort letztlich eine Frage des Zufalls. Ein Fest der kulturellen Begegnung.
Projektleitung: Tini Trampler und StraßenmusikerInnen
zur Programmübersicht |
Das Sinnreich Ein Raum der Stille
Mitten im Alltag und nächst der Hektik auf der Mariahilfer Straße, wird im Atelier Sinnreich ein Raum der Stille und der Inspiration geschaffen. Dies ist eine Möglichkeit für alle, sich einer anderen – einer inneren Welt - zu öffnen. Dazu projiziert der Künstler DE ES Schwertberger einen aus 100 Bildern bestehenden „Lebenslicht-Zyklus“. Thema ist der Mensch in seinen Beziehungen zu Leben, Spiritualität, Kosmos und Sinn. Zum Ausklang gibt die Band Eva & Adam am Samstag, den 16. September um 20.00 Uhr im Atelier Sinnreich ein Konzert.
Projektleitung: DE ES Schwertberger & Ralf Vornehm
www.dees.at
zur Programmübersicht |
Mein Weg im 6ten
Menschen, die im 6. Bezirk leben, werden nach ihren persönlichen Erinnerungen und alltäglichen wie besonderen Wahrnehmungen entlang ihrer vertrauten Wege befragt. Diese subjektiv-persönlichen Weg-Erinnerungen werden in Verbindung gesetzt mit historisch recherchierter Stadt-Geschichte. Die Erinnerungen werden im Rahmen eines eintägigen Workshops (in der Papierwespe, Aegidigasse) auf selbst gefertigtem Papier festgehalten und im Zuge einer Ausstellung im Bezirksmuseum präsentiert.
Projektleitung: plan b & Papierwespe
www.papierwespe.at
zur Programmübersicht
|
„Schluck“ Mistkübelbeseelung
Eine Performance im öffentlichen Raum, eines absurd skurrilen Mistkübel-Daseins, die die einzelnen Projektstationen miteinander verbindet, findet statt.
Dieses Spiel entwickelt sich aus der Masse, es schält sich heraus. Die Ironie dabei ist, der Mülltonne Lebendigkeit zu geben. Die dabei entstehende Assoziation: Im eigenen Müll stecken und mit dem eigenen Müll spazieren gehen, sich in den eigenen Müll zurückziehen, der Müll – das Gewissen – das „ÜberIch“, der Müll macht sich selbständig, der Müll will raus, … Angelehnt ist die Performance an Samuel Becketts Theaterstücken und seinen Erzählungen. Dem Unausprechbaren wird eine Form, ein Bild, ein Gefühl, ein Gesicht gegeben.
Projektleitung: Ingeborg Schwab & Tücsi Abraham
zur Programmübersicht |
Cakes and Ale
In einem leer stehenden Geschäftslokal auf der Gumpendorfer Straße eröffnet die Künstlergruppe Markus Hanakam & Roswitha Schuller einen cakes-and-ale-Shop. KooperationspartnerInnen aus dem 6. Bezirk werden gebeten, beliebige Produkte in diesem Shop anzubieten. Diese Dinge werden in cakes-and-ale-Taschen verpackt, die zu einem Einheitspreis erworben werden können, ohne dass der Inhalt bekannt ist. Eine Marke ohne eigenes Produkt wird kreiert, um Themen wie Konsumverhalten und Marketingstrategien zu hinterfragen.
Projektleitung: Markus Hanakam & Roswitha Schuller
www.hanakam-schuller.com
zur Programmübersicht |
Catwalk
Es wird eine Modeschau mit Kollektionen von der Designerin Mel Merio präsentiert. Dies wird auf der zum Catwalk umfunktionierten Fritz-Grünbaum-Bühne stattfinden. Alle Fotos werden im Rahmen einer Ausstellung nach der Show in den SODAart-Räumen präsentiert.
Projektleitung: Edith Payer & Lisi Zizka
zur Programmübersicht |
camp.datasoap2006
Auf einem Platz steht eine Badewanne auf einer Bühne vor einer Leinwand. Bild und Sprache entrücken den Platz - ein Wesen zwischen Kinoikone und antiker Sagengestalt taucht auf - die Fritz-Grünbaum-Bühne wird zum Filmset. Ein interaktives Spiel zwischen substanziellen Sein und virtueller Erscheinung beginnt. Passanten/innen sind eingeladen selbst eine der vielen Spuren der sich überlappenden Selbstinszenierungen zu hinterlassen. So kann physisch erlebt werden, wie die Gestaltung des persönlichen Erscheinens immer nur ein Teil des Kollektiven ist.
Idee: Stephanie Lang & Markus Wintersberger
Mitwirkende:
Video: Markus Winterberger
Sound: Alois Huber
Performance: Axi Jou
www.markuswintersberger.at
zur Programmübersicht
|
Kunst installieren/Lebt und arbeitet in Wien
Lehrlinge gehören nicht zu den sozial und kulturell bevorzugten Gruppen in unserer Gesellschaft. Berufsschulen kommen in keinem „Ranking“ vor. Engagierte Künstler gehen mit SchülerInnen der größten Zentralberufsschule Österreichs in der Mollardgasse auf Gleichwertigkeit der unterschiedlichen Professionen basierende Projektkooperationen ein, deren Ergebnisse öffentlich präsentiert werden.
Projektleitung: Renald Deppe, Gerhard Leixl
www.gerhard-leixl.tk
zur Programmübersicht
|
|
| |
|